#1

casy111

Ober-Ramstadt, Deutschland

Wie oft hängt man Ernährung/Wasser täglich an?

Meine Mutter, 78 Jahre, hatte vor kurzem einen 2. Hirninfarkt und hat diese Woche eine PEG-Sonde zur künstlichen Ernährung gesetzt bekommen. Sie ist linksseitig gelähmt (komplett bettlägerig), kann nicht sprechen und nicht schlucken. Wahrscheinlich kommt sie in der 50. KW nachhause. Wenn ich Pflegedienste anfrage, muss ich die ungefähre Leistung angeben. Auch möchte ich die Kosten vorher kalkulieren, damit ich weiß, ob die Pflegesachleistung hierfür ausreicht.

Wer hat Erfahrung und weiß, wie oft man die Ernährung und Wassergabe täglich anschließt?

Gibt es hier jemanden, der das selbst erlernt hat und mir seine Erfahrungen schildern kann?

Vielen Dank im Voraus!

casy

#2

Amsel

Bad Mergentheim, Deutschland

Hallo Casy,

ich kann keine praktischen Erfahrungen beisteuern, bin aber, weil bei mir das erste Mal die "Qualitätssicherungsprüfung" ansteht und ich recherchiert habe was diese Aktion überhaupt soll, bin ich auch darüber gestolpert, dass pflegende Angehörige einen Anspruch auf Schulung haben..

https://www.pflege.de/pflegegesetz-pflegerecht/sgb/xi/pflegekurse/

Mir wurde das übrigens auch nicht angeboten … Es scheint wie so oft zu sein.. wer nicht selbst drauf kommt hat Pech gehabt. Frag' doch mal bei der Versicherung Deiner Mutter nach.

#3

casy111

Ober-Ramstadt, Deutschland

Hallo Amsel,

herzlichen Dank für den Link.

Ich wusste zwar, dass es diese Pflegekurse gibt, aber bei allem was ich bisher gesehen habe, ging es dabei immer um Grundpflege und Hygiene.

In Deinem Link ist endlich eine spezielle kostenlose Schulung für PEG enthalten, da werde ich mich mal erkundigen. Und ich werde gleich am Montag bei der Pflegekasse anrufen und fragen.

Viele Grüße

und ein schönes Wochenende

Casy

#4

Amsel

Bad Mergentheim, Deutschland

Hallo Casy,

die AOK bietet u.a. auch individuelle Schulungen an. Möglicher Weise handhaben das andere KKs ähnlich.

https://www.aok.de/pk/bw/inhalt/pflegekurse-fuer-pflegende-angehoerige-3/

Einfach auch darauf mal Deine bzw. die Deiner Mutters KK ansprechen.

Hast Du schon mal daran gedacht Dir von den Mitarbeitern der Reha die Handhabung zeigen zu lassen. Ich selbst habe leider wenig gute Erfahrungen mit der Reha bezüglich Information/Tipps gemacht, d.h. alles was ich nicht direkt erfragt habe wurde nicht kommuniziert. Aber es müssen ja nicht alle Einrichtungen so sein wie die meines Mannes. Fragen kostet nichts.

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