#1

maxbaum

Mühlheim/Stetten, Deutschland

Hat jemand Erfahrungen mit Therapien bei Wallenberg Syndrom

Hallo,

ich leide an  Dissoziierten Sensibilitätsstörungen, was bedeutet, dass mein Schmerz und Themperaturempfinden in der rechten Körperhälfte gestört ist. Der Berührungssinn ist zwar noch vorhanden, doch empfind ich kalte Themperaturen als wesentlich wärmer als sie sind und Schmerzen nimmt man ungefähr so wahr als wäre man örtlich betäubt und diese Betäubung läßt langsam nach. Ich spüre den Schmerz aber nicht so intensiv als auf der anderen Körperhälfte. Wenn die rechte Körperhälfte gereizt wird unter gereizt verstehe ich zb. wenn ich in extrem kaltes Wasser stehe (Kneipbecken) so empfinde ich das Wasser wesentlich wärmer doch mit der Zeit werden die Nervenfasern so gereizt, dass sie Husten auslösen. Dies kann auch durch Druck passieren zB beim knien aufs rechte Knie oder Druck aufs rechte Schienbein.

Hat jemand Erfahrung auf diesem Gebiet was die Therapie dieser Störungen anbelangt. Seit meinem Schlaganfal im Dezember 2009 hat sich vieles verbessert, aber diese dissoziirten Sensibilitätsstörungen sind sehr hartnäckig und haben sich seit dem nur unmerklich verbessert. Wer kann mir auf diesem Gebiet weiterhelfen?????

#2
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Unbekannt

Gelöscht

hallo maxbaum,

das wallenber syndrom ist keine sensibilitätsstörung,
sondern eine krankhafte hirnstammveränderung deren symptomatik eine reizung der schluckreflexe zufolge hat,
was zum beispiel das husten auslöst.
die sensibilitätsstörung ist nicht ursächlich,
kann die symptome aber auslösen.
beschrieben ist ausschlieslich eine medikamentöse therapie,

bestimmt ist auch noch anderes möglich,
doch mir fehlen die persönlichen erfahrungen.

l.g.margy

#3

maxbaum

Mühlheim/Stetten, Deutschland

Hallo margy,

 

danke für deine Antwort, mit den  Schluckstörungen gebe ich dir recht, doch ein Wallenberg Syndrom beinhaltet noch mehr als diese Schluckstörungen lies mal folgenden Artiken.

www.neuro24.de/show_gosslar.php?id=421


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »maxbaum« (21.03.2011, 15:02)
#4
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Unbekannt

Gelöscht

hallo maxbaum,

mal abgesehen,dass unter diesem link ne 404 kommt,
hattest du den artikel unter der überschrift wallenberg syndrom geschrieben.
die sensibilitätsstörung ist eine symptomatik und für das eigentliche syndrom nicht ursächlich.
temperatur -sensibilitätsstörungen hast du als symptom bei vielen hirnstammverletzungen.

l.g.margy

#5
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Unbekannt

Gelöscht

Hallo

du suchst Hilfe und Ratschläge im Bezug deiner Störungen auf der rechten Körperhälfte. Ich habe das wallenbergsyndrom 1999 durch einen SA bekommen. Den Schwindel habe ich durch harte Arbeit und Training  besiegt, die Störungen auf der rechten Körperhälfte sind geblieben und ich habe mich daran gewöhnt. Es ist genau so wie du es beschreibst. Ich war damit bei zig Ärzten und therapeuten. Geerntet habe ich nur ein herablassenden Blick, nach dem Motto, der kann uns viel erzählen. Gott sei Dank habe ich das Spießrutenlaufen hinter mir und jetzt meine Rente. immerhin habe ich 8 Jahre dafür gekämpft. Es wird sich nur unmerklich bessern im Laufe der Jahre.

 

Lieben gruß

karl

#6
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Unbekannt

Gelöscht

hallöchen hatte 2010 auch einen schlaganfall mit nachfolgenden wallenbergsy.das heißt schwindel u,linksseitiges fehlempfinden.

konnte ein halbes jahr nicht schlucken,aber dank botox geht es wieder.aber leider keine ahnung wie lange es nachhält darum hab ich im moment auch noch eine peg.bin auf der suche nach erfahrungen.

fliege aber mit meiner tochter im urlaub natürlich muß ich die sontennahrung mitnehmen falls ich im urlaub nicht mehr schlucken kann.hoffe passiert nicht wäre schade um das all in .;)

#7
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Unbekannt

Gelöscht

Hallo Zusammen,

ich hatte im Dezember 2009 einen Hirnstamminfarkt mit Wallenbergsyndrom. Meine Beschwerden äußern sich auch heute noch u.a. in massiven Sensibilitätsstörungen wie von Maxbaum auch beschrieben. Es ist weit mehr als nur Schluckstörungen (diese waren bei mir anfangs deutlich ausgeprägter, mittlerweile treten diese nur noch ab und an auf). Die Hustenanfälle kenne ich auch nur zu gut. Auch ich habe das Gefühl, von den Ärzten nicht wirklich ernst genommen zu werden. Es ist schwierig. Ich bin nun seit fast 18 Monaten AU, stehe kurz vor der Aussteuerung. Ich würde gerne wieder arbeiten gehen, aber auch dort werden mir Steine in den Weg gelegt. Eine betriebliche Wiedereingliederung hätte ich schon gerne im April begonnen, aber die Betriebsärzte fordern noch etliche Untersuchungen und Therapien, die von meinen behandelnden Ärzten teilweise versäumt wurden. So zieht sich das ganze Procedere in die Länge und ich werde mich demnächst trotz bestehenden Arbeitsverhältnisses arbeitslos melden müssen, um vom Arbeitsamt ein Übergangsgeld oder auch Arbeitslosengeld zu erhalten. Ich bin ziemlich geknickt. Viel Glück euch allen!

#8

maxbaum

Mühlheim/Stetten, Deutschland

Hallo, war schon länger nicht mehr hier im Forum da ich bisschen entäuscht darüber warso wenig Resonanz auf meinen Artikel bekommen zu haben. Bei über 400 Besuchern sind 6 die zum Thema was schreiben sehr wenig, aber vielleicht gibt es auch sehr wenig SA Patienten die mit diesen Symtomen zu leben haben. Löblich erwähnen muss ich margy also Hut ab vor ihm, denn er weiß über Schlaganfälle  besser Bescheid wie  mancher Arzt der beruflich damit zu tun hat und wenn jemand Probleme hat recheriert er so lange im Internet bis er wenigsten anhaltsweise eine Lösung parat hat, also nochmals vielen Dank für deine Bemühungen. Aber auch den anderen vielen Dank es tut gut zu wissen, dass auch andere damit zu kämpfen haben wobei ich ja eigentlich froh sein müsste denn meine Teilerwerbsminderungsrente beziehe ich seit letzten Monat und arbeite mittlerweile wieder 5 Std täglich in meinem alten Beruf. Das kann ein mancher von euch nicht und wird vielleicht denken was will der blos. Man hängt aber alles dran um seinen ustand noch zu verbessern und was hilft da mehr als nach Betroffenen zu suchen und sich auszutauschen. Wundert euch deshalb nicht wenn ich euch anschreibe, vielleicht kann ja auch ich jemand weiterhelfen

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