#1

Heiner Jetten

47119 Duisburg, Deutschland

Ich habe April 2016 einen Schlaganfall gehabt. Hatte bisher die Therapien außerhalb des Regelfalles zu Hause in Anspruch genommen. Möchte die Therapien vortsetzen, aber in der Praxis. Da ich aber noch schwerstgebehindert bin,(80 GdB), möchte ich einen Taxischein,für die Fahrten zur Therapie haben. Geht das?


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Admin« (17.01.2018, 13:51)
#2

Gisa52

41068 Mönchengladbach, Deutschland

Hallo, Heiner,

das musst Du mit dem Arzt, bzw. der Krankenkasse besprechen. Normalerweise wird vom Arzt in solchen Fällen ein Transportschein ausgestellt, den das Taxi-Unternehmen bei der Krankenkasse einreicht und dann die Fahrt bezahlt bekommt. Es kann aber auch sein, dass man in Deinem Fall der Meinung ist, dass die Therapien weiter zu Hause bei Dir stattfinden sollen. Dann sollten die Therapeuten begründen, dass es in der Praxis die besseren Möglichkeiten gibt, damit eine Besserung Deiner Bewegung etc. erreicht wird.

Viel Glück!

Gisela

 

#3

Chai53

Sandhausen, Deutschland

Hallo Heiner,

es ist sehr schwer die Kosten von der Gesetzl. Krankenkasse ersetzt zu bekommen. Ich war auch schon des öfteren in letzter Zeit auf ein Taxi angewiesen, um zum Arzt zu kommen. Trotz Beförderungsschein mußte ich die Kosten im Taxi selbst bezahlen und bekam sie anschließend nicht ersetzt.

Man muß gewisse Voraussetzungen erfüllen, um die Kosten eventuell ersetzt zu bekommen. Dazu gehört u.a. das Merkzeichen aG im Behindertenausweis. 100% Grad der Behinderung und die Merkzeichen G und B reichen nicht aus.

Wird die Krankenfahrt (Heimfahrt) vom Arzt eines Krankenhauses ausgestellt werden die Kosten übernommen. Bei einem Arztbesuch bei einem frei praktizierendem Arzt ohne OP-behandlung ist dies nicht möglich.

Ich habe schon erlebt, das Du mit ausgestelltem Beförderungsschein im Taxi sitzt und der Taxifahrer dich nicht befördert, ohne das du die Fahrt selbst bezahlst. Der Irrsinn ist, das die "KK" die Fahrt vor Antritt genehmigen muß. Aber woher in diesem Monent die Genehmigung?

Vielleicht gibt es andere Erfahrungen? Meine Erfahrungen sind leider nicht postiv.

Liebe Grüße

 

#4

jup11

Quarnbek, Deutschland

Hallo Heiner,

ich bin auch eine ganze Zeit mit Taxi zur Therapie gefahren, erst hat mir der Hausarzt eine Verordnung ausgestellt, nachher hatte ich eine Dauerverordnung von der Krankenkasse. Ich wollte keine Therapie zu Hause machen, denn dann kommt man ja fast gar nicht mehr aus dem Haus, so kann man auch mal mit anderen Leuten sprechen.

Siehe auch:

http://www.kbv.de/media/sp/Praxisinformation_Krankentransporte.pdf

Du muss bei jeder Fahrt hinzu bezahlen, meist macht es Sinn eine Zuzahlungsbefreiung bei der Kasse zu beantragen.

Jürgen

https://www.schlaganfall-info.de/com/Drei_Jahre_danach.pdf

 

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