#1

Winolin

Berlin, Deutschland

Hallo, 

letzte Woche hatte mein Opi einen Schlaganfall erlitten. Er war vorher mit seinen 80 Jahren noch sehr rüstig und lebte im oberen Etage unseres Hauses. Die Ärzte teilten uns mit, dass es nicht mehr so sein wird wie es war. Opi wird nicht mehr sprechen können und sehr wahrscheinlich das Laufen auch nicht mehr lernen. Wie können wir ihn nur pflegen ohne unser eigenes Leben noch zu vernachlässigen? 

#2

jup11

Quarnbek, Deutschland

Hallo Fried,

es wird nicht mehr so sein, wie es einmal war, aber man sollte versuchen das Beste draus zu machen.
Ihr solltet darauf drängen, dass Opa eine Reha bekommt, häufig versucht man Ältere gleich in Pflegeheim abzuschieben. 

Siehe:
https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/gesundheitsmagazin/2017/ausgabe-22017/neurologische-reha-wirkt-auch-im-alter/

Nach so kurzer Zeit kann man nicht sagen, wie es sich weiter entwickelt.

Zur Info:

https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/service/publikationen

https://www.fragile.ch/broschueren-hirnverletzung/

Jürgen

https://www.schlaganfall-info.de/com/Drei_Jahre_danach.pdf

 

#3

marti70

Berlin, Deutschland

In eurem Fall ist eine Rundumpflege eigentlich unumgänglich.

Die Mutter eines Bekannten von uns ist mehr oder weniger in einem ähnlichen gesundheitlichen Zustand und da hatten sie keine andere Wahl, als einen Dienst für ihre Pflege und Betreeung in Anspruch zu nehmen, der Rundum-Pflege zu Hause bietet. Wenn ich mich richtig erinnere, heißt der private Anbieter 'Deutsche Seniorenbetreeung'

Dafür müsst ihr allerdings extra Platz für die Pflegekraft haben, die aus einem der osteuropäischen Ländern stammt und bei euch zu Hause einzieht und euren Vater rund um die Uhr pflegt bzw. wäscht, bekocht, Botengang für ihn macht und alles mögliche erledigt. 


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »marti70« (26.03.2020, 10:33)
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