#1

Manuelchen

Frankenthal, Deutschland

Hallo,

meine Mutter hatte vor einem Jahr einen Schlaganfall. Inzwischen haben wir uns mit den Folgen arrangiert. Allerdings bleibt natürlich trotz vieler Medis (ASS, Statine, Blutdrucksenker) die Angst vor einem neuen Schlaganfall. Jetzt möchten wir gerne in den Urlaub in die Berge fahren. Zwei Ärzte haben unabhängig von einander 3000m als Grenze für die Höhe angegeben, in die man noch gehen darf. Andere Ärzte sagen dazu nichts. Habt Ihr etwas in der Richtung gehört oder wie schätzt Ihr das ein?

#2

jup11

Quarnbek, Deutschland

#3

Heinz

königswinter, Deutschland

Hallo Manuela

hier ist in erster Linie die individuelle persönliche Einschätzung wichtig. Klar ist, dass bei großen Höhen der Sauerstoffgehalt der Luft geringer ist. Die hieraus zu beobachtenden Schäden sind zur Genüge bekannt. Ab welcher Höhe genau, Arzt fragen.

Beim Schlaganfallpatienten ist nach meinen Erfahrungen auch zu beachten, dass die Betroffene Seite eventuell individuell anders reagiert wie vorher.

Plötzlich auftauchende “Höhenangst“, Hohe Treppen mit Sicht nach unten, Wege mit freier Sicht in die Tiefe, können trotz verstandesgemäßer Sicherheit, zu verstärkter Spastik in der gelähmten Körperhälfte führen. Der/die betroffene steht dann plötzlich und ohne darauf vorbereitet zu sein, auf einem Bein und der Arm krampft im Muster. Selbst ärgert man sich über diese Situation, weil keine offensichtliche Gefahr droht. Trotzdem wird dann diese Situation gefährlich. Schwindelgefühle führen zusätzlich dazu, dass man in dieser Situation zu stürzen droht. Kein anderer kann dann helfen, sei er noch so kräftig. Ob das bei Jedem auftritt, weiß ich nicht.

Den vorher von Jürgen angegebene Link bitte ich auf jeden Fall zu beachten.

LG

Heinz

#4

Manuelchen

Frankenthal, Deutschland

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ich möchte noch ergänzen, dass es nicht um Wanderungen und Anstrengungen in großer Höhe geht. Es geht lediglich darum, mit der Gondel hoch zu fahren, oben ein bißchen spazieren zu gehen, die Landschaft und die Aussicht genießen, Kaffee trinken.... Und auch nur so lange, wie sich der "Patient" wohl fühlt.

Was meint Ihr dazu?

#5

Heinz

königswinter, Deutschland

Wohlfühlen ist immer gut. Achtung Höhenangst. Rauf ist kein Problem, aber das Runterfahren schon.

Sollte zuerst an einer Stelle getestet werden, an der man einfach, eventuell ohne Gondel mit PKW wieder runter kommen kann.

#6

Manuelchen

Frankenthal, Deutschland

Danke für Eure Rückmeldungen.

Nach wie vor stellt sich für uns aber die Frage, ob es ab 3000m ein erhöhtes Risiko für einen erneuten Schlaganfall gibt. Mit Problemen wie Schwindel oder Höhenangst, etc. kommen wir schon klar.

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