#1

Nicky2205

Friedrichshafen, Deutschland

Ständig diese Angst

Hallo ihr Lieben 

ich wollte einfach mal nachfragen ob es hier jemanden gibt dem es ähnlich geht wie mir ... Kurz zu mir ... ich bin 28 Jahre alt heiße Nicole und habe einen zehn Monate alten Sohn. Vor der Geburt von Leon arbeitete ich als Operationstechnische Assistentin im Krankenhaus mit viel Stress und vielen 24 Std. Diensten.

Jedenfalls änderte sich mein Leben im Oktober 2017 leider schlagartig... Eines Morgens stand ich im Bad und bemerkte das mein linker Arm total schwer und schlapp war dazu hatte ich noch Kopfschmerzen und verspürte irgendwie ein Krankheitsgefühl, daraufhin bin ich sofort zu meinem Hausarzt. Ich beschrieb ihm die Probleme und sagte noch nicht das es ein Schlaganfall ist!

Er sagte ach quatsch ich solle abwarten und nach Hause gehen das kommt bestimmt von der Halswirbelsäule.

Mir war nicht so wohl dabei aber richtig schlecht ging es mir ja auch nicht also schonte ich mich etwas und wartete ab.

Eine Woche später verschlimmerte sich mein Zustand dramatisch. Ich stand morgens im Bad und während dem Zähne putzen fiel mir die Zahnbürste aus der Hand und die Linke Hand war wie "von einem Toten" an mich genäht wurden, ich spürte sie nicht mehr und hatte hegtigste unerträgliche Kopfschmerzen.

Ich wickelte meinen Sohn (was mir Wahnsinnig schwer viel) und ging aufs Sofa ins Wohnzimmer. Gegen Mittag war es nicht mehr auszuhalten und ich bat meinen Mann von der Arbeit schnell nach Hause zu kommen. Gerade hatte ich aufgelegt da ging es los ich fiel im sitzen einfach auf den Sofatisch und kam auch nicht mehr hoch zudem nässte ich auch noch ein und konnte nichts mehr tun. Gott sei Dank kam mein Mann sehr schnell und rief den Notarzt, selbst dieser ging von einem schweren Migräneanfall aus.

Im Krankenhaus dann der Schock im CT sah Mann das ich durch zwei relativ große Hirnblutungen zwei Schlaganfälle erlitten habe. Ich konnte zwar noch sprechen, schlucken aber ich konnte nur noch meinen rechten Arm bewegen sonst nichts mehr.

Nach 3 bis 4 Tagen erholte sich mein Körper langsam und sitzen und stehen klappte schon mal wieder. Irgendwann kam auch das laufen zurück nur der linke Arm ist bis heute etwas schwächer geblieben.

Nach 11 Tagen im Klinikum kam ich dann direkt in die Reha. Man hat übrigens leider überhaupt keine Ursache gefunden warum dass passiert ist, lediglich Betablocker morgens und Abends eine halbe Tablette nehme ich jetzt da in der Reha der Blutdruck immer mal wieder leicht erhöht war. Ass100 muss ich natürlich auch eine nehmen am Tag.

Deit 29.11.17 bin ich wieder zu Hause und komme im Alltag sehr gut zu Recht, doch seit ein Paar Tagen habe ich leichte Kopfschmerzen und fühle mich etwas schlapp. Ich steiger mich dann so rein das die Symptome immer schlimmer werden und sobald ich mich ablenke oder mein Mann kommt wird es besser. Wem ergeht es denn ähnlich ? Mich macht das wahnsinnig fertig und ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich mir manchmal die Kopfschmerzen und die Erschöpfung einbilde.

Entschuldigt den Mega langen Text aber ich verzweifle.

Liebe Grüße Nicole

 

 

 

 

 

#2

Weasle

Kärnten, Österreich

Hallo ! 

Mir geht es ähnlich ich hatte letztes Jahr im Mai den schlaganfall !

zu dem Zeitpunkt war meine Tochter 3 Monate alt. Und ich 24 Jahre . 

Meine linke Seite war gelähmt . 

Lieben Gruss lisa 

#3

Nicky2205

Friedrichshafen, Deutschland

Hallo ! 

Mir geht es ähnlich ich hatte letztes Jahr im Mai den schlaganfall !

zu dem Zeitpunkt war meine Tochter 3 Monate alt. Und ich 24 Jahre . 

Meine linke Seite war gelähmt . 

Lieben Gruss lisa 

 

Hallo

danke für deine Antwort und dir geht es jetzt auch noch ab und zu so komisch ?

Hat man bei dir eine Ursache gefunden 

Vielen lieben Dank 

Nicole

#4

Janek

Dallgow-Döberitz, Deutschland

Hallo, 

Ich hatte 3 schlaganfälle vor fast 2 Jahren mit 33. Mich würde interessieren wie du dich täglich motivierst weiter zu machen. Ich bin verheiratet und meine Tochter ist 5 aber das reicht mir nicht. Zweifel jeden Tag am sinn der Therapie. 

Grüße Janek 

#5

Nicky2205

Friedrichshafen, Deutschland

Hallo Janek,

ich habe leider erst jetzt deine Nachricht gelesen.... wie geht es dir denn inzwischen ? Also hast du Einschränkungen usw ?

mir geht es schon so ähnlich, an manchen Tage habe ich an nichts Freude bzw kann mich nur schwer aufraffen was anzufangen. Aber dann denke ich naja bringt ja eigentlich nichts jetzt wieder nach dem warum zu suchen und sich ständig zu fragen wieso kam es dazu, wenn es nicht mal die Ärzte so richtig wissen. Ich lebe auch immer mit der Angst dass es nochmal passiert aber wie gesagt eigentlich bringt es ja wirklich nichts. Ich denke Krebspatienten geht es doch genauso sie fragen sich auch immer wieder kommt nochmal was. Schau dir deine kleine Tochter an und erfreu dich an ihr :-)) und sei froh dass du sie hast.

du darfst mir gerne wieder schreiben

ganz ganz liebe Grüße 

Nicole 

#6

Schneepflug

Meiningen, Deutschland

Hallo! Im Mai hatte ich einen Schlaganfall mit linksseitiger Lähmung des Armes und Beines. Wärend des Schlaganfalls hatte ich eine ganz eigenartige Panik. Es war in etwa so als stände ich auf einer großen Wiese und miir gegenüber ein riesen Dinosaurir. Die Panik dauerte nicht so lange. Zum Glück. Im Oktober fuhr ich mit dem Auto, ich konnte alles wieder bewegen, auf der Autobahn und stand im Stau. Ich grübelte was man wohl macht wenn ich in der Situation einen Schlaganfall bekommen würde. In Deutschland kann man ja keine Rettungsgasse bilden und es dauert sehr lange bis Hilfe da ist. Da passierte es. Ich merkte wie sich genau diese Panik wieder in mir breit machte. Als erstes machte ich das Fenster auf um frische kühle Luft zubekommen. Als nächstes prüfte ich mich selber nach irgendwelchen Symptomen die man bei einen Schlag hat. Arme und Beine waren ok, in den Spiegel geschaut, alles ok, kleine Sätze gesprochen, ok. Da alles ging und nichts auf einem Schlag hin deutete, beruhigte ich mich wieder und die Panik verschwand wieder langsam. 

Was ich mit der Geschichte sagen will ist das unser Hirn eigenartige Sachen macht, ausgelöst durch Erfahrungen und Ängsten. Es spielt eben manchmal auch übel Streiche mit uns. Mit etwas List, innerere Ruhe und Vernunft kann man aber was dagegen tun.

LG Jürgen 

2006 Aufrufe | 6 Beiträge