Hallo!
Ich heiße Petra. Mein Vater hatte vor zwei Jahren einen Schlaganfal. Seitdem kann er sich nur schwer bis gar nicht orientieren, bekam noch einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule und hatte bereits vor dem Schlaganfall einen GdB i.H.v. 30%.
Nun kam die Anhöhrung vom Versorgungsamt seinen durch den Schlaganfall verursachte halbseitige Lähmung zugeteilten 90% mit G und B auf 40% ohne Merkzeichen herabzusetzen.Aufgrund der ihnen vorliegenden Arztunterlagen (Hausarzt und Neurologe) sei dies so gerechtfertigt und der medizinische Berater hat das so festgelegt.
Mein Vater ist aber immer noch nicht in der Lage, sich selber in fremder Umgebung (die fängt schon vor der Haustüre an) zurecht zu finden, er hinkt und ist depressiv.
Im VDK sind wir bereits, leider konnte man uns dort nicht weiterhelfen. Muss ich jetzt einen Anwalt einschalten? Hat man ein Recht, die Unterlagen im Versorgungsamt einzusehen? Was passiert mit der vollen Erwerbsminderungsrente, die er bekommt?
Mein Vater ist am Boden zerstört, er wird im Dezember 60 Jahre alt und hatte gehofft, in die normale Rente gehen zu können.
Ich würde ihm gerne helfen, weiß aber nicht wie.
Freue mich über Antworten