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Das Schlaganfall Forum  
Dienstag, 07. Februar 2012, 23:36

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Forum - Hirnblutung, Schlaganfall -> halbseitige Lähmung und Sprachverlust

Hirnblutung, Schlaganfall -> halbseitige Lähmung und Sprachverlust
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Meine Freundin ist seit 3 Monaten betroffen...

Hallo,

Meine Süße hatte am 27.04. eine Gehirnblutung, in deren Verlauf sie einen Schlaganfall in der linken Gehirnhälfte erlitt.

Der Verlauf wird einigen von euch sehr bekannt vorkommen: Entfernen der Schädeldecke, 3 Wochen Vollnarkose auf der Intensivstation mit Hoffen und Bangen, ob der Hirndruck sich denn nun endlich mal stabilisiert, schließlich Normalstation und seit Pfingsten Rehaklinik.

Sie ist, und das alleine ist schon viel wert, geistig voll anwesend, versteht ganz offenbar jedes Wort und erinnert sich an alles, was ich aus der Vergangenheit erwähne. Nur ist sie leider rechsseitig gelähmt, außerdem kann sie nicht sprechen ( nur "Ja", "Nein", einige Ausrufe der Überraschung oder Entrüstung "Ahhhh", "Ohhhh", "Heh!", "Mann!", "Hach!", außerdem immer wieder die Silbe "Du", manchmal tatsächlich auf mich bezogen, manchmal auch auf ganz andere Dinge). Überdies kommen ganz selten mal aus einer Art Sprachaffekt heraus andere Wörter zum Vorschein (wie haben viele englischsprachige Bekannte, als einer da war und erzählte - sie versteht auch das Englische nach wie vor - kam ein "F**k" heraus) allerdings können diese "Affektwörter" im Anschluss nicht wiederholt werden.

Sie kann sich vermittels einer Buchstabentafel mehr schlecht als recht verständigen, sie kennt im Grunde nur die Anfangsbuchstaben der Wörter, auf die sie hinauswill. Einzelne Wörter können gelesen werden, allerdings sind komplexere Vorgänge wie Buchstabieren und zusammenhängende Texte lesen nicht möglich, daran arbeitet die Logopädin mit ganz kleinen Erfolgen...

Ganz offensichtlich hat die Unterversorgung des Hirns dazu geführt, daß die entsprechenden "Schaltzentralen" im Hirn zerstört sind, eine Reaktivierung ist allem Anschein nach also ausgeschlossen.Wenn sie das Sprechen (und auch das Bewegen der gelähmten Glieder) wiedererlernen will, müssen bisher ungenutzte Hirnareale aktiviert werden.

Ich weiß natürlich, daß niemand mir sagen kann, ob sie wieder sprechen oder laufen oder die rechte Hand benutzen können wird, aber trotzdem würde mich interessieren, was andere mit einem ähnlichen oder nahezu identischen Krankheitsbild längerfristig für Erfahrungen gemacht haben.

Sie ist jetzt 30, und ich habe einfach sehr große Hoffnung, daß sie noch große Fortschritte machen kann, vielleicht sogar größtenteils zurück ins Leben findet. Aber natürlich habe ich auch große Ängste. Im Moment ist auch für mich alles ungewiss (findet, um nur ein Beispiel zu nennen, mal eine barrierefreie Wohnung in Bonn und geht mit dem Druck um, den es bedeutet zu wissen, daß man ggf. eine brauchen wird, wenn der geliebte Mensch vorzeitig aus der Reha entlassen wird und man im Grunde nur sehr schlechet Alternativmöglichkeiten an der Hand hat...) und obwohl ich sie jeden Tag besuche und alles tue, um sie aufzumuntern, spüre ich doch, wie sie in einer Art dauerhafter Trübsinnigkeit zu versinken droht.

Bei Kommunikationsversuchen wird immer häufiger abgewunken, wenn das Gegenüber nicht direkt versteht, und ich mache mir einfach Sorgen, daß sie irgendwann resigniert. Ich weiß, daß sie Kampfeswillen hat, sie gibt mir z.B. jeden tag zu verstehen, daß sie auf keinen fall im rollstuhl bleiben will, trotzdem sorge ich mich ein bißchen, was passieren wird, wenn größere Erfolge dauerhaft ausbleiben. Natürlich wissen wir beide, daß man viel Geduld braucht, aber es ist halt eine Sache, das verstandesmäßig anzunehmen, die andere, es im täglichen Leben auch umzusetzen. Es gibt so viele Dinge, die zu Frustrationen führen, so viele Dinge, die einem Angst machen, so viele Dinge, die einen wütend werden lassen...

In der nächsten Woche bekommt sie vielleicht ihre fehlendes Stück Schädel wieder, und ich verspreche mir davon einfach eine positive Wirkung auf ihre Psyche. Sie hat zwar schon ein bißchen Angst vor der OP, aber ich sage ihr immer wieder, daß es zum einen eine Routineoperation ist, zum anderen eh kein Weg daran vorbeiführt (wer will schon nur mit halbem Schädel leben?), und es letztlich ein weiterer Neuanfang ist: sie kann sich mal die Haare abschneiden und anschließend rauswachsen lassen, sie muss nicht mehr auf diese letzte OP warten, es ist ein Abschluss und ein Anfang zugleich.

So, das soll's erst mal gewesen sein. Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilen könnte, besonders bzgl. der Aphasie. Meine Süße ist immer ein so ausgesprochen kommunikativer Mensch gewesen, und ich möchte einfach wissen, ob ihr denkt, daß sie das wieder werden kann.

Beste Grüße,

Klaus

 

Bild 28.07.2010, 11:55
RE:Hirnblutung, Schlaganfall -> halbseitige Lähmung und Sprachverlust
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Hallo Klaus,

erstmal willkommen hier im Forum und Deiner "Süßen" Gratulation, das sie in Dir einen Menschen hat, der zu Ihr hält. Wenn Sie den Teil des Schädelknochens wieder hat, wird es ihr besser gehen, wirst sehen.

Beim Sprachverständnis kann ich nicht viel sagen, es ist noch nicht so lange her und ein Mensch mit 30 Jahren hat noch viele Ressourcen. Mit Training kann sich das ganze bessern. Manchmal können Menschen singen, wenn sie nicht reden können. Klingt blöd, ist aber Fakt. Wichtig ist, das Du ihr Deine Liebe zeigst.

Viele Grüße

Kurt

Bild 28.07.2010, 13:08
RE:Hirnblutung, Schlaganfall -> halbseitige Lähmung und Sprachverlust
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Hallo Klaus,

sei Willkommen im Forum!

Zur Aphasie kann man tatsächlich nicht viel sagen. Bei meinem Lebensgefährten sind die HB und SA's zwei Jahre her. Er spricht, bis auf die Kleinigkeiten die du auch beschreibst, immer noch nicht. Allerdings konnte er die "Kleinigkeiten" vor zwei Jahren nicht. Inzwischen kann er einzelne Worte lesen. Einiges gut verständlich nachsprechen und spontan kommt mal ein passendes Wort zur Situation, was er dann aber willentlich nicht mehr rausbringt. Dazu muß ich aber sagen, das ihn die Epilepsie, bedingt durch das Narbengewebe der Hirnverletzung, enorm aufgehalten hat. Jeder Anfall hat seine Fortschrittchen zunichte gemacht und die Medikation bremste ihn aus. Das haben wir aber (zur Zeit) gut im Griff, die Medis werden langsam runter dosiert. Seitdem sieht man ein Fortkommen. 

 

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           Aufgeben? Niemals! Liebe Grüße Inka&Gaetano


Bild 28.07.2010, 15:09
RE:Hirnblutung, Schlaganfall -> halbseitige Lähmung und Sprachverlust
# 4 Zum Seitenanfang

Hallo, Klaus,

mein Mann hatte Ende 2007 eine Hirnblutung links, deren Auswirkungen vergleichbar waren / sind.

Nach 3 Wochen KH war er 3 Monate in einer stationären Reha, wo sie ihn körperlich sehr gut wieder "auf die Beine"

gestellt haben. Er läuft inzwischen wieder ganz gut, hat nur noch eine leichte Spastik im rechten Bein.

Die Ärzte hatten uns gesagt, dass es wohl mit dem rechten Arm nichts mehr würde - heute kann er ihn wieder

zu 50% benutzen.

Der Sprachverlust war ähnlich wie bei euch, auch da hat die permanente Logopädie viel gebracht - allerdings weit entfernt von

wirklicher "Unterhaltung", aber zuletzt konnte er gut mitteilen, wenn er was wollte, oder fragen wollte.

ALSO: schöpft alle Rehamöglichkeiten aus, nicht resignieren sondern Gas geben ! Es ist so vieles möglich und deine

Partnerin noch so jung.

Mein Mann ist 56.

Wir haben zwar durch eine neue kleinere Blutung auf der anderen Seite leider seit 3 Wochen einen Rückschlag einstecken müssen,

aber auch hier geht es bereits wieder aufwärts.

Euch beiden von Herzen alles Liebe,

viele Grüße Allajalla 

 

Bild 28.07.2010, 15:39
RE:Hirnblutung, Schlaganfall -> halbseitige Lähmung und Sprachverlust
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Hallo Inka,

ohje, zwei Jahre! Du musst wirklich sehr, sehr stark sein. Andererseits kann auch ich mir nicht vorstellen, einfach davonzulaufen, und wenn dann irgendwann zwei Jahre vergangen sein werden, dann ist das halt so.

Trotzdem hoffe ich natürlich, daß Wiebke doch ein wenig schneller wieder etwas dazulernen wird, sie ist jetzt immerhin auch schon in der Lage, alle Vokale zu sprechen, auch einige Konsonanten, nur in Kombination scheint es im Moment allerdings noch geradezu unmöglich zu sein.

Daß manches gesungen, oder auch nur spontan "herausgesprudelt" besser funktioniert, als wenn sie sich bewusst darauf konzentrierrt ist mir auch schon aufgefallen. Eine bewusste Kombination von l mit i oder l mit a funktioniert nicht, aber wenn ich's vorspreche ("lalalalalala"), dann kann sie's spontan nachahmen.

Ich zwinge mich zwar, weiterhin immer hoffnungsvoll zu bleiben, damit ich in der Lage bleibe, ihr weiterhin ein Gefühl der Zuversicht zu vermitteln, aber ich gebe zu, daß ich schon manchmal an meine Grenzen komme. Jeden Tag von 08:00 bis mindestens 17:00 bei der Arbeit, anschließend in die Reha bis mindestens 21:00, manchmal 22:00 Uhr, das geht nicht spurlos an einem vorüber, naja, an mir jedenfalls nicht.

Aber ich weiß ich schon auch an den kleinen Dingen zu freuen, auch wenn man sie allzu oft als selbstverständlich hinnimmt. Die Tatsache z.B., daß ihr nach vielen Wochen der Harnkatheder gezogen wurde, und sie vom ersten Tag an kein Problem damit hatte, ihre Blase zu kontrollieren, nicht einen Tag eine Windel brauchte. Das ist toll ..... aber leider auch schnell wieder vergessen.

 

 

 

 

Bild 28.07.2010, 15:48
RE:Hirnblutung, Schlaganfall -> halbseitige Lähmung und Sprachverlust
# 6 Zum Seitenanfang

Hallo Klaus:)

sei Willkommen!;)mir hat dieses Forum enorm viel Beistand geleistet als ich vor 10 Jahren im Alter von 29 Jahren auf brutalste Weise mitten aus dem Leben gerissen wurde--jetzt leide ich unter einer Halbseitzenlähmung und bin schon in Rente--sagten doch die sogenannten Götter in Weis das ich :Onur eine 10% Überlebenschance hätte in der Nacht wo Sie mich am Kopf operierten--hier ein kleiner Auszug aus der Zeitung 2004.:)Du wirst sehen das Sie einigermaßen wieder auf die Beine kommt--aber gib ihr viel viel Zeit;)

Der steinige Weg zurück ins Leben
Hirnschlag: Stephan Beer gibt sich selbst nicht auf und besitzt nach Rehabilitation sogar wieder einen Führerschein

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FRÄNKISCH-CRUMBACH. Bis zum 11. November 2000 verlief das Leben von Stephan Beer völlig normal. Dann traf ihn der Schlag. Er stand gerade unter der Dusche und seine Freundin meinte, ihm sei das Duschgel aus der Hand gefallen. Kurz danach musste sie den Notarzt verständigen, es folgte der Transport in die Kliniken Darmstadt-Eberstadt und von dort in die Uni-Klinik Frankfurt, wo die Ärzte um sein Leben rangen: Eine Notoperation verlief den Umständen entsprechend erfolgreich.

Woran sich der heute Dreiundreißigjährige wieder erinnern kann, ist das Erwachen aus dem Koma in der Kurklinik Bad König, wo er allein fünf Monate stationär aufgenommen war. Was nun folgte, war ein zähes Ringen um eine Wiederkehr ins Leben, das von seelischer und körperlicher Pein geprägt war.

Die Zwischenstation heute: Stephan Beer, der eine kleine Souterrainwohnung an der Georg-Büchner-Straße 24 bewohnt, ist wieder im Besitz eines Führerscheins. Ein Beweis, dass er sich keineswegs aufgegeben hat und wieder am allgemeinen Leben teilhaben will. Aber der Weg dahin war mit scheinbar unüberwindbaren Hürden gepflastert.

Nicht nur, dass er als zeitweise halbseitig Gelähmter seinen Beruf als Bauleiter bei einer Höchster Firma aufgeben musste, die Belastung für die Beziehung, der zwischenzeitlich Zwillinge entstammten, war zu groß.

Die Trennung der stolzen Eltern von zwei dreieinhalb Jahre alten Buben erschien beiden Partnern als sinnvoll. Beer:„Wir sind nicht im Bösen auseinander.“ Der Vater erinnert sich, dass sie vor dem Unglück sogar daran dachten, ein Haus zu kaufen, weil die gemeinsame Wohnung mit 60 Quadratmetern doch für vier Personen zu klein war.

Alles das war gestern. Heute freut sich der immer noch teilweise auf den Rollstuhl Angewiesene über einen frisch erworbenen Führerschein. Ihn zu bekommen, war alles andere als einfach. Da war der Wahrnehmungs- und Reaktionstest mit einem Ergebnis von 98 Prozent beim Gesundheitsamt noch das Geringste. Der Augenarzt bescheinigte ein Gesichtsfeld von 96 Prozent.

Die vier Stunden beim Fahrlehrer mit allen Schikanen wie Rückwärtseinparken verliefen ohne Beanstandungen. Trotzdem weist die neue Fahrerlaubnis nun naturgemäß mehr Auflagen aus als die vorhergehende. Beer darf kein Zweirad fahren, vorgeschrieben ist eine Automatik, die Pedale müssen mit dem linken Fuß zu betätigen sein.

Weil seine rechte Hand immer noch Lähmungserscheinungen hat, muss das Lenkrad mit einem Drehknopf bestückt sein, damit er einhändig mit links fahren kann. Die Freude ist unbändig, weil der Bayern- und Ferrari-Fan zwischenzeitlich einen gebrauchten Opel Corsa sein eigen nennt, der in der Werkstatt noch auf die besonderen Bedürfnisse seines künftigen Besitzers umgebaut wird. Nach der Extra-Abnahme beim TÜV sieht sich Beer mit seiner neuen Mobilität wieder in die menschliche Gesellschaft zurückgekehrt. Immerhin muss er nach wie vor vier Mal in der Woche zur Therapie nach Rimbach und zweimal zur Krankengymnastik. Mit den Taxifahrten ging das nicht immer problemlos. Da der von der Krankenkasse lizensierte Unternehmer Koordinationsschwierigkeiten hatte, trat er an Beer heran, ob er nicht seine Termine nach seinen Vorgaben legen könnte. Das musste der noch für zwei Jahre als arbeitsunfähig Eingestufte naturgemäß ablehnen.

Das alles ist nicht selbstverständlich. Zähes Ringen und unbändiger Wille waren die Voraussetzung zu diesem Heilungsprozess. Immerhin musste Beer sogar wieder sprechen lernen. Viele Stunden, Tage mussten dafür verwendet werden. Bittere Randerscheinung dabei: Den Therapieaufenthalt in der Schweiz von einer Woche für 3900 Euro musste er aus eigener Tasche bestreiten, weil er bei der Krankenkasse durchs Raster fiel. Beer hat neben Bad König noch Rehabilitationsaufenthalte in Bad Salzhausen (neun Monate) und Bad Schönborn (drei) hinter sich.

Auch heute ist sein Alltag alles andere als problemlos. Dankbar ist er deswegen, dass ihm Vater und Mutter aus Hassenroth helfen, wo sie nur helfen können. Sei es, dass Mutter wäscht, putzt und für eine freundliche Wohnung Sorge trägt, sei es, dass der Vater für den Sohn einkauft. „Sonst wäre ich aufgeschmissen“, räumt der Optimismus Ausstrahlende ein.

Zeichen seiner Beharrlichkeit ist auch, dass er sich keineswegs mit seinem Schicksal abgefunden hat und an eine Rückkehr ins Berufsleben denkt: „Es muss aber eine Tätigkeit im Sitzen sein. Länger stehen geht nicht.“ Dafür würde Beer auch Schulungen gern in Kauf nehmen, wenn sie mit seinem Berufsfeld, dem Elektrohandwerk, zu tun hätten. Da er von Woche zu Woche Fortschritte an Körper und Geist spürt, besitzt sein Streben eine realistische Grundlage.

 


26.8.2004

Gruss vom Regenwald aus Fr-Crumbach :)

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Als du auf die Welt kamst, lächelten alle und du hast geweint. Lebe so, dass wenn du stirbst, alle weinen und du lächelst. weiter bin ich auch noch unter www.wer-kennt-wen.de zusehen oder unter www.fcb-fanclub-gersprenztal.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »beersche« (28.07.2010, 16:34)

Bild 28.07.2010, 16:32
RE:Hirnblutung, Schlaganfall -> halbseitige Lähmung und Sprachverlust
# 7 Zum Seitenanfang

Hallo Klaus,

meine Frau hatte mit 40 Jahren am 03. Juni 2006 eine Hirnblutung links durch ein geplatztes Aneurysma mit dadurch ausgelösten Schlaganfall. Sie lag 4 Wochen im Koma und kam nach 10 Monaten Reha im Mai 2007 wieder nach Hause. Seit dem bekommt sie regelmäßig Ergo,Krankengymnastik und Sprachtherapie. Ihren rechter Arm kann sie immer noch nicht bewegen und ihr rechtes Bein bewegt sie nur aus der Hüfte heraus. Sie kann mit ihrem 4Punkt Gehstock im Haus Langsam "Laufen" und die Treppe zum Schlafzimmer hochgehen. Sie kann nur einzelne Wörter sagen , obwohl in letzter Zeit auch schon mal Sätze zustande kommen. Es wird immer etwas besser,aber nur ganz langsam. Wenn man jünger ist hat man natürlich viel bessere Heilungschancen.

Hoffe ich konnte dir einige Fragen beantworten. Wünsche Euch alles erdenklich Gute und viel Kraft.

Hansi

 

 

Bild 04.08.2010, 22:15