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Das Schlaganfall Forum  
Dienstag, 07. Februar 2012, 23:06

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Forum - 25.8.2010 Der Tag an dem

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25.8.2010 Der Tag an dem
# 1 Zum Seitenanfang

Mein Name ist Nicole 34 aus gelsenkirchen.Hier unsere Geschichte:

17.8.2010:Ich komme aus eine 6 wöchigen Kur für Psychosomatik wieder.

20.8.2010:Wir beerdigen meinen Vater der während meiner Kur verstarb.

25.8.2010:Morgen 5:55 geht das Telefon.Die Schwester meiner Schwiegermutter war am Aparat sie sagte unter Tränen"Nicole Conny liegt im Koma wir bekommen sie nicht mehr wach"Ich weckte meinen Mann wir zogen uns schnell an ,und fuhren ins Krankenhaus.Dort sagten Sie uns das den Verdacht das sie einen Schlaganfall hatte.Das mrt bestätigte es.Sie hatee einen schweren Schlaganfall wobei das sprachzentrum und die rechte Körperseite betroffen war.Sie ist auf die Stoke unit gekommen.Wir waren alle wie gelähmt mein mann war fix und fertig.Ichhatte so unglaubliche Angst um meine Schwiegermutter ,aber auch um meinen mann den als vor 5 Jahren sein  Vater starb Hatte er einen Selstmordversuch hinter sich.Ich habe meinen Mann keine Minute mehr aus den Augen gelassen.unsere 4 Kinder waren untergebracht.

26.8.2010:Sie hat ein paar wache Momente aber ansonsten ist sie sehr sehr schläfrig.

27.8.2010:Wir bekommen einen Anruf von der Klinik.Meine Schwiegermutter hat eine Gehirnschwellung und die Medikamente dagegen schlagen nicht an.Sie wird in eine andere Klinik verlegt wo dann eventuell eine Op gemacht werden musst.18uhr.Wir kommen in der anderen Klinik an.Dort wurden wir im Ärztezimmer empfangen.Uns wurde mitgeteilt das das meine Schwiegermutter defenetiv ein Pflegefall bleiben wird. Und die rechte Seite gelähmt bleiben wird.Und das Sprachzentrum nie mehr so umfangreich sein wird.dann wurden wir gefragt ob wir Zustimmung für eine Op op gebn würden in der beiConny die schädeldecke geöffnet wird um den Druck nachzugeben.das erhöt ichrelebenschancen.Wenn Sie nicht operieren dann stirbt sie in der nächsten Zeit.Mein mann gab das Okzur op.Siewurde sofort operiert.

28.8.2010:0:30 die op ist gut verlaufen.Sieliegt jetzt im Künstlichen Koma.!6.00 Sie hat hohes Fieber bekommen und sie müssen aufpassen das sie nicht noch eine lungenentzündunge bekommt.

Wir haben uns schon viele gedanken gemacht :Mein Mann möchte nicht das sie in ein Pflegeheimkommt.Zu ihremlebenspartner ist es schlecht er hat viele treppen im Haus und auch kein  Bad imEg.Außerdem hat er selber eine spastik und braucht manchmal Hilfe und er ist ja auch schon 60Jahre.

Wir hätten alles im Eg.Nur meine Bedenken ich bin selber psychisch angeknachst Mein mann auch.Er wird bald wier arbeiten gehen.Wir haben 4 Kinder. ich wäre also die meiste zeit mit ihr zusammen da ich ja zuhause bin.so nun meine Fragen?

Bekommt mann irgendwo Ünterstüzung die nach hause Kommt Und wie Sieht das aus wenn wir das machen Lernt man irgendwo wie man dann mit Ihr umgeht.Zwar  ist es noch lange hin aber wir müssen uns ja schon mal gedanken drummachen.

lg Nicole

Bild 28.08.2010, 21:24
RE:25.8.2010 Der Tag an dem
# 2 Zum Seitenanfang

Liebe Nicole,

 

es ist einfach ganz toll von dir, die Pflege deiner Schwiegermutter zu Hause in Erwägung zu ziehen, obwohl es dir und deinem Mann nicht so gut geht und ihr auch 4 Kinder habt.

Deine Schwiegermutter wird ja zu gegebener Zeit in eine Pflegestufe eingestuft werden. Das bedeutet dann, dass ihr im Rahmen dieser Einstufung auch einen Pflegedienst engagieren könnt.

Darüber hinaus kann ich euch nur den Tip geben: versucht soviel wie möglich da zu sein, wenn sie zur Reha kommt. Ich habe das bei meinem Mann so gemacht und konnte dort schon viele pflegerische Tätigkeiten übernehmen, so dass ich zuhause dann in der Lage war ihn selbst zu pflegen. Übrigens gibt es auch Kurse für pflegende Angehörige.

Ich wünsche euch alles Gute,

Mary

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »dooley« (28.08.2010, 21:38)

Bild 28.08.2010, 21:33
RE:25.8.2010 Der Tag an dem
# 3 Zum Seitenanfang

Hallo Nicole,

deine Schwiegermutter wird nicht ewig ein Pflegefall sein!

Mir gab kein Arzt eine Chance zum Leben, dann keine Chance auf ein selbstständiges Leben und heute fahre ich wieder mit dem Auto und gehe im Supermarkt einkaufen.

Ich führe den Umständen entsprechend ein halbwegs normales Leben. Ich bin zwar links halbseitig, spastisch gelähmt, kann aber alles machen, was ich zum täglichen Leben brauche!

Liebe Grüße Manfred

---

Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein

Bild 29.08.2010, 06:27
RE:25.8.2010 Der Tag an dem
# 4 Zum Seitenanfang

Hallo Nicole,

die ersten Tage sind die schlimmsten, für den Kranken lebensentscheidend und natürlich für die Familie. Jetzt ist sie in guten
Händen und es wird alles getan, damit sie überlebt. Erst wenn sie wieder wirklich einige Zeit wach ist, kann man abschätzen, wo Probleme auftauchen werden und da kann man dann therapeutisch eingreifen.

Habt Geduld und nehmt Euch Zeit, das ist für alle das Beste. Für Deinen Mann wäre es gut, proffesionelle Hilfe inm anspruch zu nehmen. Als meine Frau ihre Hirnblutung hatte brauchte ich auch Psychologen, um mit dem Ereignis umzugehen lernen. Heute kann sie schon mit Hilfe wieder stehen, obwohl ich mich anfangs auf das Schlimmste gefasst machen mußte.

Liebe Grüße

Kurt

Bild 29.08.2010, 13:24
RE:25.8.2010 Der Tag an dem
# 5 Zum Seitenanfang

Hallo Nicole,

auch ich möchte dir Mut machen. Auch meinem Mann räumte man kaum noch Überlebenschancen nach einer Hirnblutung ein, als dann klar war dass er überlebt ... hieß es ... er wird ein schwerer Pflegefall bleiben ... Folgeschäden??? UNGEWISS !!! Damit steht man immer erst einmal da und weiß nicht was zuerst machen ... ich habe hier im Forum viel Mut und Hilfe erfahren und schnell gelernt dass es sehr wichtig ist, die Hoffnung niemals aufzugeben.

Heute, nach 3 Monaten liegt mein Mann in der Reha ... kann stehen und ein paar Schritte gehen ... der linke Arm macht leider (noch) keine Fortschritte.

Als die Ärzte vor 2 Wochen ihn bei der Schädeldecken-Reimplantation gesehen haben, wollten sie ihren Augen nicht trauen ...

Auch ich habe mich vom ersten Tage an über alles Mögliche informiert ... ob Pflegestufe und/oder -hilfe usw. Da kann man nie früh genug mit beginnen.

Auch ihr werdet es schaffen ... !!!!!

---

LG

Kathrin

Betrachte immer die helle Seite der Dinge!
Und wenn sie keine haben, dann reibe die Dunkle, bis sie glänzt!

Bild 29.08.2010, 19:27
RE:25.8.2010 Der Tag an dem
# 6 Zum Seitenanfang

hallo nicole

auch ich möchte euch Mut zusprechen.

lg maigloeckchen

Bild 30.08.2010, 03:44
RE:25.8.2010 Der Tag an dem
# 7 Zum Seitenanfang

31.8.2010

Sie ist aus dem künstlichen Koma aufgewacht und kann mit der linken Seite leichte Anweisungen folgen.

Nur die Familie macht jetzt Probleme.Die Ärztin hatte und gestern gefragt wie den die Wohnsituation bei ihr ist. Da sagten wir das sie mit ihren Partner in einem kleinen Eifamilienhaus woht. Der Lebensgefährte ist zu 80%behindert da er in einen Arm ne Lähmung hat.Unten ist ein offener Wohnessbereich und ein kleines Gästewc (sehr eng).Oben sind dann3 Zimmer und ein Badezimmer.Auch oben sind die Flure so eng das man nur mit viel rangiererei mit einemRollstuhl  durchkommt.Der Lebensgefährte sagt jetzt das Sie zu ihm kommt.Aber wiestellt er sich das vor? wenn vielleicht 3 mal am Tag der Pflegedienst kommt.Wie will er es die restliche Zeit Machen.Er kann sie nicht mal eben aufs wc setzten (unten).oder auf denn Treppenlift setzten.So das sie nach oben kommt.Wenn sie sich nur unten aufhält gibs kein Bad.Will er sie nur mit einer Waschschüssel waschen?Was ist wenn er auf seine karnevalsveranstaltungen geht?bleibt ssie alleine?

 

Unsere Wohnsituation ist so wir haben eine große Wohnung  im Erdgeschoss.Sie hätte einen großen Raum für sich und sogar direckt daneben ein Bad.Sie kann hier über all hin mit dem rollstuhl. Ich kann sie überall mitnehmen da hier alles recht gut zu erreichen ist. Und ich bin den ganzen Tag zuhause.

Die familie hat jetzt ohne uns beschlossen das sie auf gar keinen fall zu uns kommt.Wegen den kindern.Mein mann hat aber die Vormundschaft für sie bekommen.AmSamstag gibs ne Ausprache.Aber wenn wir jetzt sagen das sie zu uns kommt Sind wir die Buhmänner,Wir denken natürlich auch so an die Folge kosten von Gelsenkirchen bis Bochum ist es ein ganzes Stückchen.Da können wir nicht 2-3 mal am tag dahinfahren .Sonst müssen die Kids auch noch mehr zurückstecken.aber daran denken sie überhaupt nicht...Bin einfach nur Frusttriert.Am besten wäre es wenn jemand neutrales rauskomt und die wohnsituationen prüft.sorry fürs ausheulen

 

Bild 31.08.2010, 22:10
RE:25.8.2010 Der Tag an dem
# 8 Zum Seitenanfang

Sie macht weiter Fortschritte ,dasist gut aber die Familie ist noch sehr Blauäugig.Sie denkemdassie zu wheinachten schon wieder die "Alte" ist.Wir werde sehen was beimFamilientreffen amsamstag rauskommt.

Bild 02.09.2010, 17:04
RE:25.8.2010 Der Tag an dem
# 9 Zum Seitenanfang

Hallo Nicole!

 

Ein Satz zum Ganzen: Es wird nie wieder so sein wie früher!!!

Grüße!

Bild 02.09.2010, 17:23
RE:25.8.2010 Der Tag an dem

Das wissen wir!! Nur der Rest der Familie versteht das nicht!!!:(

Bild 02.09.2010, 20:11
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