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Forum - Klinik für Aphasietherapie
Julie
gelöscht
(kein Titel)
Hallo zusammen,
ich lese schon seit Monaten hier immer weider einmal mit. Der traurige Grund, weshalb ich auf das Forum gestoßen bin, war der Schalganfall (Media Infarkt) meiner kleinen Schwester im Alter von 19 Jahren, ausgelößt durch eine Aterien Dissektion an der Atereria cerebri media. Die Folgen waren neben einer Halbseitigen Lähmung rechts, die sie inzwischen recht gut "überwunden" hat- eine schwere globale Aphasie. Die Aphasie ist leider nach wie vor schwer ausgeprägt, so dass wir nun eine zweite Reha mit dem Schwerpunkt "Aphasietherapie" anstreben. Hat jemand Erfahrung mit entsprechenden Kliniken -wenn möglich- speziell für junge Menschen?
LG Julie
(kein Titel)
Hallo Julie,
eine Klinik für Aphasie, speziell für junge Menschen, wirst du wahrscheinlich nicht finden. Lass deiner Schwester eine normale Reha in einer neurologischen Rehab mit Schwerpunkt Logopädie zukommen, die bei euch in der Nähe ist. Die Familie ist das wichtigste für die Genesung!!!
Ich hatte eine Menge Mitpatienten, mit globaler Aphasie und alle können wieder normal sprechen.
Ich wünsche deiner Schwester alles Gute.
Liebe Grüße Manfred
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Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Manfred_Mader« (02.10.2008, 19:29)
(kein Titel)
Hallo Julie,
es gibt spezielle Aphasiker Zentren, wie z.B. das Aphasie Zentrum Josef Bergmann:
Wende Dich einmal an diese Institution - vielleicht kann man Dir dort weiter helfen.
Gruß
Friedhelm
RE:
Liebe Julie, mein Mann hatte ebenfalls mit knapp 39 Jahren einen Anterior- sowie einen Mediainfarkt, ausgelöst - wahrscheinlich - durch eine Dissektion. Folgen: Halbseitenlähmung und globale Aphasie. Momentan kämpfe ich mit der privaten Krankenkasse um eine Aufnahme auf der Aphasiestation in Aachen. Das ist eine 7wöchige stationäre Intensiv-Sprachbehandlung in der RWTH-Aachen. Du kannst Dich ja mal im Internet einlesen...http://www.ukaachen.de/go/show?ID=1313171&ALTNAVID=4146213&DV=0&COMP=page&ALTNAVDV=0 Ansonsten fällt mir noch das Sprachzentrum in Lindlar ein: http://www.logozentrumlindlar.de/?gclid=CM7xhbaX0poCFYwH3wodkwHn2A Ich weiß ja nicht, wo Ihr wohnt...ich denke, es sollte schon wohnortnah sein, damit sie am Wochenende das "Erlernte" testen kann. Ich wünsche Euch ganz viel Glück! Liebe Grüße!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Moneypenny« (23.05.2009, 12:04)
Mesa
gelöscht
RE:
Hallo Julie, ein Mann hat mir kürzlich von seinen Erfahrungen in einem Aphasiezentrum in Vechta berichtet. Er war jetzt zum zweiten Mal dort. Beide Male hat er deutliche Fortschritte gemacht. Für ihn war besonders wichtig, während der 4 Wochen immer mit den selben Mitpatienten und Therapeuten in einer Kleingruppe zusammen gewesen zu sein. Das hat bei Allen nach und nach die Hemmungen, vor anderen nur bruchstückhafz sprechen zu können, stückchenweise abgebaut. Sie haben auch mit den Therapeuten gemeinsam gegessen und mehrere gemeinsame Ausflüge gemacht. Ich wünsche Ihrer Schwester auch so positive Erfahrungen. Liebe Grüsse von
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Wer auf meiner Website stöbern mag, findet dort ein kleines Schlaganfall-Lexikon, Tipps zu Feinmotorik, Reha, Sensibilität, Einhänderschleife, Fotos aus der Aktivitäts-Therapie mit Hund in der Natur und was mich sonst noch interessiert. Liebe Grüsse an Alle von Lieschen, John und Mesa :-)
RE:
hallo jule, als ansporn für die krankenkassen vom logopäden und HNO arzt befürworten lassen, dass die reha nötig ist. bei der von friedhelm genanten adresse verweist man dich an ein zentrum in deiner nähe. viele fortscritte wünsch ich. l.g.margy
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Wenn ich für etwas bin, bin ich nicht automatisch gegen alles Andre.
Julie
gelöscht
RE:
Hallo,
ich war lange nicht mehr hier, weil sich bei uns die Ereignisse überschlagen haben. Wir haben inzwischen eine Aphasietherapie hinter uns - eben genau diese in Aachen und können sie nur weiterempfehlen. Wir werden auch sicher noch um einen zweiten Aufenthalt dort kämpfen. Wobei wir beim ersten Mal großes Glück hatten. Nachdem wir eine Zusage von Aachen hatten (die hat leider lange auf sich warten lassen) ging bei der Krankenkasse alles ganz schnell und problemlos. Während des Aufenthalts meiner Schwester war allerdings auch ein Privatpatient dort, dessen Versicherung sich quer stellte. Diese Familie war in der glücklichen Situation, sich den Aufenthalt zunächst aus eigener Tasche (vor)finanzieren zu können. Ich danke trotzdem für eure Antworten und wünsche auch euch allen alles Gute! |